Das Bad als kleiner Schönheits-Salon? Einfach Konsolenwaschtisch, Spiegel und Unterschrank anders als gewohnt anordnen.

Fein gemacht

Ein picobello Platz im Bad

Waschtisch, Armatur, Möbel und Spiegel spielen eine zentrale Rolle: Mit diesen Tipps wird auch aus Ihrem Bad eine Wohlfühloase.

Körperpflege ist nicht nur aus hygienischer Perspektive elementar, sondern auch ein wichtiges Designthema. Im Bad treffen beide Aspekte zusammen. Waschtisch, Armatur, Möbel und Spiegel spielen dabei eine zentrale Rolle: Als Ensemble geben sie einen picobello Platz zum Pflegen und Schönmachen ab.

Nassbereich, Trockenarbeitszone, Stauraum: Was nach Küche klingt, meint den Waschplatz im modernen Badezimmer. In vielen Fällen können sich dort zwei Personen gleichzeitig waschen und fein machen. Während das Waschbecken dem Erfrischen, Händewaschen oder der Nassrasur dient, ist die Ablagefläche daneben den Tätigkeiten vorbehalten, die kein Wasser benötigen.

Waschtische gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Entwürfe, bei denen Becken und Ablagefläche wie aus einem Guss erscheinen, lassen sich sehr gut pflegen. Konsolenwaschtische mit Aufsatzbecken waren schon immer und sind immer wieder eine beliebte Alternative. Diese Lösung verleiht dem Bad eine besonders wohnliche Note, die Reinigung ist jedoch etwas aufwändiger.

Mit einem Einzelwaschplatz mit breitem Bord lässt sich ein vorrangig weibliches Einrichtungsproblem beheben: der fehlende Schminktisch. „Wer mag, nimmt dafür einen Waschtisch mit Beinfreiheit unter der verlängerten Platte und ergänzt dazu einen zierlichen Hocker, Mini-Standspiegel sowie hübsche Boxen fürs Kleinteilige. Mehr braucht es nicht“, so der Onlinedienst „Gutes Bad“ der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Einige Modelle bieten sogar integrierte Klappfächer, die Spiegel und Ordnungssystem für Lippenstift & Co. gleich mitbringen.

Innere Werte zählen bei den Waschtischunterschränken oder den zusätzlichen Möbeln rund um den Waschplatz.

Bei der Wahl sollte man auf dreierlei achten:

  1. Beleuchtete Schubläden ermöglichen es, dass jeder Winkel in ihnen genutzt werden kann. Das ist besonders für tiefe Exemplare wichtig.
  2. Verschieden große Fächer für Handtücher, Hygieneartikel oder aber Handcreme & Co. helfen, die Übersicht zu behalten.
  3. Ein Wechselspiel von offenen und geschlossenen Flächen bewirkt eine luftige, durchlässige Optik und funktioniert für Dekorationsobjekte wie ein Setzkasten in Groß.

In Spiegelschränken bringt man alles, was im Bad schnell bei der Hand sein soll, ebenfalls sehr übersichtlich und platzsparend unter. Zudem trumpfen sie mit großzügigen, teils sogar einteiligen Spiegelflächen und vielseitigen Lichtkonzepten auf. Mit ihnen lässt sich nicht nur der Waschplatz gebührend inszenieren, sondern bisweilen der ganze Raum stimmungsvoll ausleuchten.