DRAUSSENTRENDS

Anti-aging für Holz-Gartenmöbel

Um gepflegt in die Freiluftsaison starten zu können, sollten zuerst die Altlasten des Winters beseitigt werden – auch an Garten- und Balkonmöbeln.

Endlich ist es soweit: Die graue Jahreszeit geht zu Ende und der Frühling startet durch. Was für eine Wohltat für Körper und Seele, sich von den Strahlen der Frühlingssonne wärmen zu lassen. Besonders geeignet für derartige Momente sind Garten- und Balkonmöbel, die allen Witterungseinflüssen trotzen und das ganze Jahr über draußen verweilen können. Sie müssen nicht erst herbeigeschafft werden und laden jederzeit zu einer kleinen Ruhepause ein. Garten- und Balkonmöbel aus Teakholz, Robinie, Lärche oder Akazie benötigen zwar nicht viel Pflege, da das Holz so dicht gewachsen und stark ölhaltig ist, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann, allerdings verändert zum Beispiel Teakholz wie viele andere Hölzer unter extremen Witterungsverhältnissen seine Farbe. Es entsteht im Laufe der Zeit ein silbergrauer Schleier, der zwar die Witterungsbeständigkeit des Mobiliars nicht wesentlich beeinträchtigt, aber auch nicht gerade eine Augenweide darstellt.

Dabei lässt sich der ursprüngliche Holzton problemlos wiederherstellen, etwa mit Entgrauern wie dem der Firma Leinos. In nur einem Arbeitsgang lässt sich damit sowohl Schmutzresten als auch „angestaubten“ Outdoor-Möbeln zu Leibe rücken. Einen glänzenden Abschluss bieten Pflegeöle. Durch ihre zurückhaltende Pigmentierung erhalten die Hölzer ihren natürlichen, kräftigen Holzton zurück. Ein Wiederholungsanstrich ist je nach Witterungsbelastung und Aufnahmefähigkeit erfahrungsgemäß alle ein bis zwei Jahre notwendig. Dazu muss die Oberfläche nur gereinigt, nicht aber angeschliffen werden. So können Holzmöbel nicht nur bestens auf „das Leben draußen“ vorbereitet werden, sondern auch dauerhaft bei Wind und Wetter eine gute Figur abgeben.